Nassauische Heimstätte und PAUL Tech vertiefen Partnerschaft

Seit 2021 arbeiten die Unternehmensgruppe und PAUL Tech gemeinsam an dem Ziel, den Bestand in der Frankfurter Heimatsiedlung zu digitalisieren und die Energieeffizienz zu steigern.
Seit 2021 arbeiten die Unternehmensgruppe und PAUL Tech gemeinsam an dem Ziel, den Bestand in der Frankfurter Heimatsiedlung zu digitalisieren und die Energieeffizienz zu steigern.
Quelle: PAUL Tech AG

Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt, Holger Lack, Leiter des Regionalcenters Frankfurt und Sascha Müller, Gründer und CEO der PAUL Tech AG unterzeichnen im Beisein von GDW-Präsident Axel Gedaschko auf der EXPO REAL die Absichtserklärung über das Anschlussprojekt mit rund 1.200 Wohneinheiten.

Seit 2021 arbeiten die Unternehmensgruppe und PAUL Tech gemeinsam an dem Ziel, den Bestand in der Frankfurter Heimatsiedlung zu digitalisieren und die Energieeffizienz zu steigern. Im ersten Schritt ging es um die Optimierung des Warmwassersystems mittels Einsatzes des kontinuierlichen adaptiven thermisch-/hydraulischen Abgleichs des Zirkulationssystems und zur Sicherstellung der Wasserhygiene.

Im nun vereinbarten Anschlussprojekt mit 1. November 2023 werden die Einsparpotenziale aus dem Heizungsnetz gehoben.

Das Regelsystem übernimmt mittels smarter Technologie die Optimierung des Volumenstroms und sorgt so digital und adaptiv für den in der (EnSimiMaV) vorgeschriebenen hydraulischen Abgleich. Die Gebäude werden noch energieeffizienter, Energie- und CO₂-Einsparung werden weiter erhöht, evtl. Nebenkostensteigerungen für die Bewohner abgebremst.

„Unser Ziel ist es, bis 2045 einen weitestgehend klimaneutralen Wohnungsbestand zu erreichen und die Herausforderungen auf diesem Weg sind enorm. Wenn wir mit Hilfe von KI in unserer Wärmeversorgung Einsparpotenziale heben und den hydraulischen Abgleich unserer Heizungsanlagen vereinfachen können, dann macht diese strategische Partnerschaft für uns sehr viel Sinn“, so Dr. Constantin Westphal.

„Auf dem Pfad zu mehr Klimaschutz braucht es genau solche Kooperationen. Denn durch Innovationen direkt aus der Praxis entsteht echter Fortschritt beim Thema Energieeffizienz und CO₂-Einsparung. Die Ergebnisse werden wichtige Indikatoren für das klimaschonende Engagement der Unternehmen, aber auch für die Politik liefern, damit künftig bessere Rahmenbedingungen für sinnvollen Klimaschutz im Gebäudebereich gesetzt werden. Denn gerade dort herrscht noch viel Luft nach oben“, sagt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.

 „Ich freue mich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen der Nassauischen Heimstätte in PAUL und dem deutlichen Signal, dass unsere gemeinsamen Ziele erreicht wurden. Den nächsten Schritt mit uns zu gehen bedeutet, weitere Einsparpotenziale zu heben und den Bestand wertstabil und zukunftsfähig hin zur „grünen Erwärmung“ zu entwickeln“, kommentiert Sascha Müller.

Mehr über die Nassauische Heimstätte: https://www.naheimst.de/

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